Baustelle Offene Ganztagsschule

Vor 13 Jahren wurde die Offene Ganztagsschule eingeführt. Die erste Ausbauperspektive lag bei einem Platzangebot 25% aller Schülerinnen und Schüler. 2005 und 2006 wurden die Schulen entsprechend räumlich und infrastrukturell (mit Küchen) erweitert.

Baustelle Offene Ganztagsschule – es gibt viel zu tun!

 

Die 25% waren schnell erreicht – heute liegt die durchschnittliche OGS-Belegung bei über 65% aller Schülerinnen und Schüler einer Schule – an manchen Pulheimer Schulen sind bereits 90% aller Schüler Ganztagsschüler (bislang ohne weiteren Ausbau der Schulen).

 

Der Bedarf der Eltern nach einem verlässlichen und in Schule eingebetteten Betreuungsangebot steigt weiter. Die Zahlen aus dem Umfang der ganztägigen Kitabelegungen lassen zukünftig einen Durchschnitt von 80-85% voraussehen.

 

Die pädagogischen Anforderungen an die offene Ganztagsschule nehmen zudem stetig zu. Die steigenden Kinderzahlen insgesamt, die vielfältig unterschiedlichen Lebenshintergründe, Entwicklungsanforderungen und Förderbedarfe der teilnehmenden Kinder erfordern kontinuierliche Bezugspädagogen, die in der Schule gut vernetzt und systematisch miteinander arbeiten.

 

Das erfordert auch räumliche und infrastrukturelle Bedingungen, die auf den ganztägigen Schulbesuch ausgerichtet sind und ausreichend Platz und Raum für bedürfnisgerechte Angebote für Kinder vorhalten. Konkret heißt das auch, dass die Schulen Küchenausstattungen benötigen, die ein gesundes und hygienisch einwandfreies Mittagessensangebot ermöglichen sowie angemessene Raumbedingungen für stressfreie Mahlzeiten und Ruhepausen. Auch die sanitären Anlagen und die Reinigung der Anlagen müssen auf den ganztätigen Schulbesuch ausgerichtet werden.

Wir freuen uns, dass sich die Elterninitiativen Dansweiler, Brauweiler und DBS-Pulheim für einen bedarfsgerechten OGS-Ausbau der Pulheimer OGSsen einsetzen und unsere Arbeit in den Schulen unterstützen.